Neuntägige Tour ab Dublin

Neuntägige Tour ab Dublin

Neuntägige Touren

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ECONOMY PREIS
999€ PRO PERSON

Die Mutter aller Touren freut sich, dich an Bord zu begrüßen: Fáilte! 

Diese Reise verbindet alles, was sowohl die Einheimischen als auch Besucher unserer vielseitigen Heimat so lieben: Berge und Täler in den legendären „40 shades of green“, glitzernde Seen und zerklüftete Felsenklippen. Neben der Natur werden wir dann Zeit haben, auch Irlands fröhliche Kultur hautnah zu erleben, wenn wir in Cork, Killarney, Dingle, Galway, Derry und Belfast jeweils eine oder zwei Nächte verbringen. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf die Republik Irland, sondern erkunden auch unsere Nachbarn im Norden, zu denen wir eine langjährige Freundschaft pflegen. Slán go foill – bis bald!

Freue dich auf:

  • Guinness Storehouse
  • Rock of Dunamase
  • Adare
  • Dingle
  • Slea Head
  • Inch Beach
  • Killarney
  • Ring of Kerry
  • Killarney National Park
  • Blarney Castle
  • Cork
  • Cobh
  • Cliffs of Moher
  • Doolin
  • The Burren
  • Corcomroe Abbey
  • Galway
  • Cong
  • Connemara
  • Museum of Country Life
  • Strandhill
  • Drumcliff Abbey
  • Creevykeel
  • Derry
  • Glenveagh Nationalpark
  • Belfast
  • Dark Hedges
  • Ballintoy
  • Carrick-a-Rede Rope Bridge
  • Giant's Causeway
  • Dunluce Castle
  • Titanic Experience
  • Monasterboice

Auf unseren mehrtägigen Touren bieten wir zwei Möglichkeiten der Unterbringung, genau auf deine Bedürfnisse und dein Budget angepasst.

Backpacker: Du wirst mit deinen Mitreisenden in einem Mehrbettzimmer in einem Hostel untergebracht. Ein einfaches Frühstück ist inbegriffen. Kein Einzelzimmerzuschlag.

Private Room: Mit dieser Möglichkeit bist du in Bed & Breakfast Hotels, Apartments und preiswerten Hotels untergebracht. Gäste erhalten morgens ein reichhaltiges Frühstück, das sowohl das traditionelle Irish Breakfast beinhaltet als auch Kontinentalfrühstück. Alle Zimmer haben ein eigenes Bad.

Auf Einzelzimmer wird pro Zimmer pro Nacht ein Preisaufschlag berechnet.

Diese Tour ist vom Marktführer Paddywagon Tours organisiert – mindestens so irisch wie Guinness!

Anmerkung: Die Tour wird in englischer Sprache begleitet.

*** Neue verbesserte Routen ab Februar 2018 - Schickt uns eine Mail für mehr Infos! ***

Tag 1: Dublin – Golden Vale – Dingle Peninsula

Wir sind für die nächsten neun Tage ein eingeschworenes Team. Was liegt da näher, als sich zunächst bei einem köstlichen Guinness besser kennenzulernen? Das Guinness Storehouse am Rande von Dublin lädt uns auf eine interessante Reise des Bieres ein, welches fast jeder Mensch mit Irland assoziiert. Als Belohnung darfst du dir dein eigenes Guinness zapfen und es dann genießen. Beachte jedoch: ähnlich wie die Regel, dass man sich beim Zuprosten in die Augen schaut, wartet man hier dem Brauch nach mit dem Trinken, bis der gesamte Schaum aufgestiegen und das Bier komplett dunkel ist. Sláinte – zum Wohl! 

In den Midlands von Irland liegt das sogenannte Golden Vale, die fruchtbarste Gegend des Landes. Inmitten der saftigen grünen Weiden und sanften Hügel halten wir am Rock of Dunamase. Diese weitläufige Ruinenstätte liegt auf einem fast 50 Meter hohen Hügel, auf dem du die gesamte umliegende Landschaft Leinsters überblickst.

Weiter durch die Midlands erreichen wir dann ein typisch irisches Städtchen: Adare. Dieser Ort hat seine Wurzeln im Mittelalter, was hier anhand vieler historischer Siedlungsreste noch erkennbar ist. Daher wurde Adare auch als Heritage Town ausgewiesen, einer Stadt mit besonderem kulturellem Erbe. Zeit für einen heißen Kaffee oder Tee und einen kleinen Spaziergang durch die bunten Straßen.

Gegen Abend kommen wir auf der Dingle Halbinsel an und beziehen unser ganz eigenes Hostel – den Randy Leprechaun in Annascaul. Direkt angeschlossen ist der gleichnamige Pub, wo wir dir und allen anderen Gästen ein Willkommenstrunk spendieren – ganz wie es die irische Gastfreundschaft verlangt. Hier mischen wir uns unter die Einheimischen und trinken, tanzen, erzählen Geschichten, lachen. Erleben ganz einfach das typische Lebensgefühl einer echten irischen Dorfgemeinde, fern vom Trubel der Großstadt.

Tag 2: Dingle Peninsula – Killarney

Nachdem wir einander nun schon etwas kennengelernt haben, gilt es heute, die Dingle Peninsula bei Tag näher zu erkunden. Hier lohnt es sich auch, früh aufzustehen, um noch vor der Abfahrt die Umgebung bei einem Morgenspaziergang ganz in Nebel versunken vorzufinden oder bei schönem Wetter die Sonne aufgehen zu sehen. Dann machen wir uns auf den kurzen Weg zur Stadt Dingle, einem beschaulichen kleinen Fischerstädtchen. Ein bisschen unnützes Wissen am Rande: Dingle ist die Stadt mit den meisten Pubs pro Kopf in ganz Irland. Auf etwa 2000 Einwohner kommen ganze 52 Pubs. Ein Einwohner ist dabei wahrscheinlich nicht mitgezählt worden, da er im Meer lebt. Jedoch ist er ein felsenfester Bestandteil der Insel: der Delfin Fungie. Er entschloss sich 1983 dazu, hier sesshaft zu werden und erfreut seither Besucher sowie Einheimische. 

Wir fahren den Slea Head Weg entlang und genießen die fabelhafte Aussicht der Küste inklusive der „Sleeping Giant“ Insel, den Blasket Islands und den vielen Bienenstockhütten, die schon vor etwa 4000 Jahren gebaut wurden. Diese Gegend wird auch als Gaeltacht bezeichnet, was bedeutet, dass die Einheimischen im Alltag noch das uralte gälische Irisch sprechen. Wenn du darauf achtest, kannst du es sicher mal hören, wenn die Bewohner ein Pläuschchen halten.

Zurück in Dingle bleibt dann genug Zeit, die malerische Stadt zu erkunden, einkaufen zu gehen, einen traditionellen Lunch zu genießen und in einem der vielen Pubs bei einem Guinness den Musikern zu lauschen. Für einen gelungenen Abschluss besuchen wir noch den Inch Beach, einen kilometerlangen flachen Sandstrand. Besonders beliebt ist dieser bei Surfern. Sogar bei schlechtem Wetter ist er immer einen Besuch wert, wenn nämlich die Berge rechts und links am Horizont ihre Spitzen in den Wolken verschwinden lassen. Nun geht es ins nahegelegene Killarney, wo wir zwei Nächte verbringen.

Tag 3: Killarney – Ring of Kerry – Killarney

Beginne deinen Tag ganz wie du möchtest – eine Pferdekutschfahrt, ein Ausritt durch den Nationalpark oder auch ein Stadtbummel durch die bunten Gassen, bevor wir uns dann wieder auf den Weg machen. Der Ring of Kerry steht auf unserem Plan. Nicht umsonst ist der Name wohlbekannt und beliebt bei allen, denn wirklich außergewöhnliche Anblicke sieht man hier. Darunter die Skellig Felsen und das schöne Waterville, Lieblingsort des berühmten Charlie Chaplin. 

Am Nachmittag zeigt uns der Killarney Nationalpark seine Schönheit. An der sogenannten „Ladies View“ und am „Molls Gap“ kannst du einen großen Teil der Umgebung von oben überblicken. Entdecke außerdem das Stück Straße, das regelmäßig von Leprechauns, den irischen Kobolden, überquert werden soll. Der Torc Waterfall ist eines der Herzstücke des Nationalparks. Neben ihm führt bis ganz nach oben auf den Torc Mountain ein öffentlicher Wanderweg. Außerdem grenzt direkt an den Park auch das Muckross House, im englischen Landhausstil erbaut und mit weitläufigen Ländereien.

Tag 4: Killarney – Blarney – Cobh

Eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Schlösser wartet auf unseren Besuch: das Blarney Castle. Den Iren sagt man nach, sie zeichnen sich durch ihren besonderen „Blarney“ aus. Soll heißen: durch ihre besondere Art des Erzählens. Dieser Ausdruck stammt unter anderem von eben jener Burg, die den Blarney Stone ganz oben in den Zinnen beherbergt. Der Legende nach erlangt ein jeder, der den Stein küsst, die Gabe des freien Sprechens, beziehungsweise der Wortgewandtheit. Lege dich also auf den kalten Schlossboden und recke dich über die Zinnen hinaus, um diese Gabe zu erhalten. Abgesehen von so verlockenden Aussichten lohnen sich auch die enormen Gartenanlagen und wilden Wälder des großen Geländes bei jedem Wetter. Der „Rock Close“ erscheint beinahe wie ein Urwald mit seinen ganzen exotischen Gewächsen und im „Poison Garden“ gibt es eine Vielzahl an verschieden giftigen Pflanzen zu bestaunen. 

Blarney ist nur wenige Kilometer von Cork entfernt, wo wir die heutige Nacht verbringen werden. Es ist die zweitgrößte Stadt des Landes und hatte kürzlich sogar noch hohen Besuch von der englischen Königin. Wir empfehlen dir, das zu tun, was auch sie tat: die English Markets besichtigen. Dort werden lokale Spezialitäten von Käse über Wurst bis hin zu Süßspeisen angeboten – viel bessere Qualität wirst du sonst in Irland kaum irgendwo finden. 

Mit dem Städtchen Cobh wartet eine Menge irischer Geschichte auf uns. Es liegt auf einer Insel im Hafenbecken vor Cork und ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die Seefahrt ist eng mit diesem Ort verbunden – im ersten Weltkrieg sank hier vor der Küste das britische Passagierschiff Lusitania, getroffen von der deutschen Marine. Außerdem war hier der letzte Anlegepunkt der Titanic, bevor sie ihr tragisches Ende erlebte. Und nicht zuletzt sind von hier aus während der Emigrationswelle von 1840 bis 1950 aus Irland Millionen von Iren mit unzähligen Schiffen in eine neue Zukunft gestartet. Zurück in Cork entspannen wir noch etwas. Probiere doch das lokal gebraute „Murphy's Stout“. 

Tag 5: Cork – Cliffs of Moher – Galway

Schon die Hälfte unserer schönen Reise ist vorüber, wenn wir heute Abend wieder ins Bett klettern. Doch zuerst gilt es, das Bunratty Castle zu bestaunen. Dieses stammt aus dem 15. Jahrhundert, war schon vorher sehr gut erhalten und wurde dann restauriert, um es besichtigen lassen zu können. Genial für schöne Fotos.

Erwarte das Unerwartete. Denn egal, was du auf Bildern der berühmten Klippen siehst, der unvermittelte Anblick dieser majestätischen Größe während dir die Seeluft ins Gesicht pustet ist um ein Vielfaches beeindruckender, als man vorher denkt. Die Cliffs of Moher sind zwei Drittel so hoch wie das Empire State Building und erstrecken sich über einen zehn Kilometer langen Abschnitt der Westküste. Über 20 verschiedene Arten und insgesamt etwa 30.000 Vögel, wie beispielsweise Papageitaucher und Tölpel, nisten an den Felsen. Wenn du Glück hast, kannst du einige von ihnen bei einem entspannten Spaziergang an den Klippen beobachten. Außerdem hast du mit unserem Ticket auch freien Eintritt zur preisgekrönten „Atlantic Edge“ Ausstellung. In einem innovativen, unter der Erde liegenden Gebäude findest du dort Bilder, Ausstellungsstücke, Filmvorführungen und noch viel mehr, das sowohl Jung als auch Alt begeistert. Gestalte die Zeit ganz wie du möchtest!

Ging der Blick vorher in die Tiefe, geht er nun in die Weite. Eine sehr graue Weite. Wir befinden uns in der Burren Landschaft. Diese Karststeinwüste ist schon über 300.000 Jahre alt und erfreut sich sowohl bei Wanderern als auch Bergsteigern großer Beliebtheit. Denn wer einen zweiten Blick wagt, entdeckt hier ganz unvermutet wunderbare Dinge: unterirdische Flüsse und Wasserfälle bahnen sich ihren Weg durch das Gestein und über 26 verschiedene Orchideenarten wachsen in der Region. Auch generell ist die Flora hier extrem ausgeprägt – dies ist der einzige Ort auf der Welt, an dem sich nebeneinander Pflanzen aus arktischen, alpinen und mediterranen Gefilden wohl fühlen.

An der Westküste Clares haben wir großartige Aussichten auf den Galway Bay und die Aran Islands, bevor wir an der Corcomroe Abbey ahalten. Diese in der Burren Region architektonisch einzigartige Abtei wurde um 1200 kurz vor der Jahrhundertwende gegründet. Ungewöhnlich nicht nur für die Region, sondern auch die damalige Zeit, sind zudem die detaillierten Schnitzereien und schmuckvollen Verzierungen rund um das alte Zisterzienserbauwerk.

Wir kommen genau zur richtigen Tageszeit in Galway an – berühmt-berüchtigt für sein ausschweifendes Nachtleben und die rege Pub-Szene. Außerdem ist es bekannt als die Stadt der Stämme und Kulturhauptstadt. Die weniger Partyfreudigen finden zudem eine Vielzahl an Restaurants mit klassischen Fish and Chips (hier besonders empfehlenswert!) und Irish Stew. Auf in die Nacht!

Tag 6: Galway – Derry

Heute ist das Dorf Cong unsere erste Anlaufstelle. Klein, aber oho, das lässt sich auf jeden Fall sagen. Für seine Größe hat es sich nämlich schon einen Namen gemacht – es war Schauplatz für den berühmten Film „The Quiet Man“ mit Maureen O'Hara und John Wayne. Dieses Faible für die Schönen und Reichen hat es nie ganz verloren – verschiedene Hollywoodgrößen und andere Stars nutzen das hiesige Ashford Castle, aufwendig renoviert und nun 4-Sterne-Hotel, als Zufluchtsort. Aber auch für unsere Gäste, die den Touristenrummel nicht so lieben, ist Cong ein wunderschöner Ort, um einfach herumzulaufen, zum Beispiel an den vielen Gewässern entlang wo die Natur wild wuchert. 

Das Museum of Country Life, Teil des irischen Nationalmuseums, befindet sich in Connemara und das ist auch ganz passend. Es zeigt die Lebensweise der Leute dieser Region seit 1800. Diese hatten es nicht immer leicht, denn während der Großen Hungersnot traf die Kartoffelseuche diese generell eher unfruchtbare Region besonders schlimm. 

In Sligo, im renommierten Surfer- und Strandort Strandhill werden wir zu Mittag essen, während die Wellen sich vor der Küste brechen und schäumen. Frisch gestärkt geht es nun in das poetische Herzstück Irlands, auch W. B. Yeats Country genannt. Der berühmte Dichter hat hier seine Wurzeln und ist auf dem Friedhof der Drumcliff Abbey begraben. Wir werden sein Grab besuchen und in der Ferne auch den Berg Ben Bulben sehen, den er in vielen seiner Gedichte erwähnte. 

Als letzter Zwischenstopp des Tages wartet Creevykeel auf uns, wo wir die Sitten und Bräuche unserer heidnischen Vorfahren kennenlernen. Hier befindet sich ein sogenanntes „Court Tomb“, ein Hofgrab aus Steinen aufgetürmt und oft mehrere Meter lang. Mit Derry haben wir dann unser Nachtquartier in einer wahnsinnig kultur- und geschichtsträchtigen Stadt, welche wir am morgigen Tag noch genauer erkunden. 

Tag 7: Derry – Donegal – Belfast/Derry

Nun ist unsere Zeit schon fast vorbei! Ein waschechter Einwohner Derrys nimmt uns bei einem Stadtrundgang entlang der Stadtmauern mit auf die Reise durch die bewegte Geschichte. Du lernst, warum der Ort offiziell auch als Londonderry bekannt ist und erfährst die Umstände der langen und blutigen Belagerung im Jahr 1689. Der Guide führt uns hinunter in das Bogside Viertel, das im Jahr 1972 traurige Berühmtheit erlangte. Hier fand das sogenannte „Bloody Sunday“ Massaker statt, welches U2 zu ihrer Hymne „Sunday, Bloody Sunday“ inspirierte.

Als nächstes geht es sogar noch weiter in die Vergangenheit. Das nunmehr 3000 Jahre alte Fort auf der Hügelkuppe heißt Grianán of Aileach und war ein kulturpolitisches Zentrum von etwa 800 vor Christus bis 1200 nach Christus. Heute können wir von hier wunderbar die Landschaft Nordirlands überblicken und die ganz frühe Baukunst bewundern.

Ganz in der Nähe liegt der Glenveagh Nationalpark im County Donegal, welcher seinen Namen von dem Tal bekommt, das den Park spaltet. Von allen sechs Nationalparks in Irland ist dieser mit gut 16.000 Hektar der größte und beherbergt eine enorme Bandbreite an verschiedensten Vegetationsarten. Nutze die Zeit und wandere ein bisschen durch das weite Grün und vielleicht siehst du ja sogar Teile der Rotwildherde, die hier herumzieht. Ein Spaziergang am See Lough Veagh entlang bietet grandiose Blicke auf das Glenveagh Castle. Je nach Verfügbarkeit fahren wie entweder zurück nach Derry oder schon nach Belfast, um dort unsere vorletzte Nacht zu verbringen. 

Tag 8: Belfast/Derry – Giant's Causeway – Belfast

Wo auch immer wir genächtigt haben, heute bekommen wir die wunderschöne Küste des County Antrim zu Gesicht, wenn wir zuerst die Dark Hedges besichtigen. Diese wurden im 18. Jahrhundert von der Stuart Familie angelegt, um Besucher ihres Anwesens gebührend zu beeindrucken. Auch heute wird dieses Ziel noch immer erreicht, was sich sicher auch die Macher von der Serie Game of Thrones dachten. Die Allee taucht während der zweiten Staffel auf.

Jetzt erfährst du, auf welche Weise früher die Fischer des Städtchens Ballintoy ihre Lachse aus den Netzen im Meer geholt haben. Das war nämlich ein ganz schön schwieriges Unterfangen, weil diese sich etwa 30 Meter unter ihnen, zwischen den steilen Felsen des Festlands und der Carrick-a-Rede Insel, befanden. So kam es, dass die Carrick-a-Rede Seilbrücke zwischen den beiden Landmassen errichtet wurde. Zumindest bei wenig Windaufkommen war so das Einholen der Netze ungefährlicher als in einem kleinen Boot auf den schäumenden Wellen. Heute kannst du diese Brücke bei ungefährlichem Wetter überqueren, wenn du die kurze Wanderung zur Küste machst und einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Brücke spendest.

Von den Fischern kommen wir unumwunden zu den Riesen: der Giant's Causeway mit seinen fast 40.000 Basaltsäulen wartet auf uns. Diese Säulen bilden Trittsteine, auf denen du bis hinunter zum Meer gehen kannst. Entstanden sind sie durch vulkanische Aktivität vor Tausenden von Jahren. Soweit die Fakten. Denn Irland, mit seinen unzähligen fantasievollen Legenden und Sagen hat natürlich auch für dieses Naturwunder eine alternative Entstehungsgeschichte zu bieten. Und zwar soll der irische Riese Fionn so seinen Weg nach Schottland geebnet und hier seine Fußabdrücke hinterlassen haben. Vor Ort wirst du dazu noch genauer aufgeklärt.

Bevor wir unseren letzten gemeinsamen Abend in Belfast beginnen, halten wir noch am Dunluce Castle. Schon seit dem 18. Jahrhundert ist die Burg nicht mehr bewohnt und um den Grund dafür – wie könnte es anders sein – ranken sich verschiedene Geschichten. Zum einen heißt es, sei das Brausen des Meeres den Bewohnern zu laut geworden, zum anderen soll im 17. Jahrhundert bei einer Feier ein Teil der Burg mit dem Felsen ins Meer gestürzt sein, so dass ein Teil der Dienerschaft umkam und seither im Schloss herumspukt. An diesem Abend finden wir uns in Belfast noch zu einigen letzten Pints in trauter Runde zusammen.

Tag 9: Belfast – Dublin

Was einen großartigen Anfang nahm, wird heute ein großartiges Ende finden. Dafür wird als erstes unser Besuch des Titanic Museums an den Docks von Belfast sorgen. Gehe hier auf eine selbstbestimmte Entdeckungsreise durch die verschiedenen Etagen des Museums. Unten beginnt die Geschichte der Planung und Bauphase, mittig geht es weiter mit dem Schiff von Innen und der Fahrt an sich und weiter oben dreht sich dann alles um den dramatischen Untergang. Das Museum wurde erst kürzlich im Jahre 2012 zum 100. Jahrestag des Unglücks eröffnet und erfreut sich großer Begeisterung. 

Davon abgesehen hat auch Belfasts Innenstadt einiges zu bieten. Unter den Highlights sind die City Hall und Queens University, der Botanische Garten und die belebte Fußgängerzone. Ein Besuch beim St. George's Market lohnt sich auch immer, wenn du noch Souvenirs für dich und deine Lieben erstehen möchtest, die nichts mit dem typischen Touristen-Trödel zu tun hat oder du aber sehr hungrig bist und die vielen Erzeugnisse lokaler Hersteller probieren möchtest. Wir wollen dir außerdem wirklich wärmstens empfehlen, die Black Taxi Tour mitzumachen. Dabei erfährst du das Insiderwissen eines Einheimischen über die bewegte Vergangenheit der Stadt und wirst entlang der Peace Wall geführt, welche die katholische Republican Nachbarschaft von der protestantischen Loyalists Nachbarschaft trennt. Heute ist es in Belfast glücklicherweise friedlich, ungefährlich und somit perfekt für einen spannenden letzten Tag. 

Unser aller letzter Stopp vor Dublin wird an der mittelalterlichen Klosteranlage Monasterboice sein. Hier siehst du die Überreste eines typisch irischen, freistehenden Rundturms. Diese findet man heute noch ausschließlich in Irland, Schottland und auf der Isle of Man vor. Auf dem angrenzenden Friedhof sind noch einige der wunderschönen, von Hand gemeißelten Steinkreuze der Mönche aus dem 9. Jahrhundert zu bewundern.

In Dublin verabschieden wir uns schweren Herzens wieder voneinander. Doch die Eindrücke und Begegnungen, die wir in diesen neun Tagen gesammelt und gemacht haben, werden für immer im Gedächtnis bleiben und noch für viele schöne Stunden des Erinnerns sorgen. Gegen 16 Uhr sind wir beim Flughafen und etwa eine halbe Stunde später in der Innenstadt. Wir hoffen, es hat dir so viel Spaß gemacht wie uns. It was great craic! Slán libh – auf Wiedersehen, hoffentlich!

  1. Paddys Palace, Lower Gardiner Street, Dublin @ 09:00am